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FAQ - Häufig gestellte Fragen zum Thema Allergie

:: Klassenfahrt
:: Notapotheke
:: Impfen bei Neurodermitis
:: Allergikerkarriere vorbeugen
 
Klassenfahrt - Markus, 11 Jahre
Ich will im Mai mit meiner Klasse ins Schullandheim fahren, habe aber eine starke Pollenallergie mit Heuschnupfen und Asthma gegen Gräser. Meine Eltern zögern, mich mitfahren zu lassen.
 
Unser Rat
Im Mai hast Du starken Pollenflug mit Gräserpollen zu erwarten. Insbesondere bei Klassenfahrten werdet Ihr oft im Freien sein und kaum die typischen Strategien wie "abends duschen" und "die Fenster geschlossen halten" durchhalten können. Es ist sehr wichtig, dass Du gesund und ohne Allergiezeichen zu Hause abfährst. Du solltest während der Zeit der Klassenfahrt Deine Allergie Medikamente ganz regelmäßig einnehmen und so für eine optimale Allergiebehandlung sorgen. Bei Asthma raten wir, für diese Zeit um eine Stufe stärkere Sprays anzuwenden, als Du sonst benötigst.
 
Notapotheke - Maximilian, 9 Jahre
Die Eltern fragen an: Unser Sohn wurde letztes Jahr im Sommer von einer Biene in die Hand gestochen und reagierte nach 10 bis 20 Minuten mit einer Schwellung der Lippen, Hautjucken am ganzen Körper und Druck in der Brust mit Luftnot. Was muss man für diesen Sommer beachten?
 
Unser Rat
Es besteht ein sehr hohes Risiko, dass Maximilian bei einem erneuten Stich in diesem Sommer wieder mit ähnlichen Beschwerden oder sogar noch heftiger reagiert. Er muss über den ganzen Sommer eine so genannte Schockapotheke bei sich führen, die 1 Tablette eines Antihistaminikums wie z.B. Zyrtec und je nach Gewicht 2 Tabletten Cortison, wie z.B. Decortin 50 mg und eine Adrenalin-Spritze wie z.B. den Anapen enthält. Er sollte einen Bluttest zur genauen Bestimmung der Antikörper gegen Bienen- und Wespengift machen lassen und sich über die Möglichkeit einer SIT, mit Spritzen gegen die Allergie informieren lassen.
 
Impfen bei Neurodermitis - Jan, 7 Monate
Die Eltern fragen an:
Jan hat Neurodermitis und soll demnächst geimpft werden? Was sollen wir tun?
 
Unser Rat
Grundsätzlich sollten alle Kinder gemäß den gültigen Leitlinien der STIKO (Ständige Impfkommission) geimpft werden. Die Sorge, dass es nach Impfungen zu einer Stimulation des Ekzems kommen könnte, ist nur in sofern berechtigt, als es nach Impfungen, ebenso wie nach Infekten der oberen Luftwege zur kurzzeitigen Verschlechterung der Haut kommen kann. Diese Verschlechterung dauert in der Regel nur 4 bis 7 Tage und führt extrem selten zu anhaltenden Ekzemschüben.
In einer großen Studie mit mehr als 100.000 Impfungen konnte in Skandinavien kein Zusammenhang zwischen der allgemein empfohlenen 5-fach-Impfung (Tetanus, Diphtherie, Polio, HIB und Pertussis) und der Masern-Mumps-Röteln Impfung einerseits und der Häufigkeit des Vorkommens und dem Schweregrad vom Atopischen Ekzemen andererseits, festgestellt werden.
Vorsicht ist allerdings bei hochgradig gegen Hühnerei allergischen Kindern geboten, die strenge Diät halten müssen und gegen Masern geimpft werden sollen.
 
Allergikerkarriere vorbeugen - Laura, 3 Monate
Die Eltern fragen an:
Wir Eltern haben beide Heuschnupfen, Lauras Bruder ist 4 Jahre alt, hatte schwere Ekzeme als Säugling und jetzt Asthma. Was können wir tun, um bei Laura die gleiche Allergiekarriere zu vermeiden?
 
Unser Rat
Leider liegt in Ihrem Fall, wenn die Eltern und Geschwister zu Allergien neigen, die statistische Chance für Laura sehr hoch, ebenfalls eine Allergie zu entwickeln (je nach Studie bis zu 80% Wahrscheinlichkeit).
Die Einflussmöglichkeiten der Vorbeugung durch die Eltern sind dabei sehr gering.
Es wäre gut, wenn die Mutter 6 Monate ausschließlich stillen könnte, die Beikost sollte langsam schrittweise und monoton aufgebaut werden. Passivrauch und Lösungsmittel etwa aus neuen Möbeln und Lacken sind zu vermeiden.
Am wichtigsten ist es aber, einfach wachsam zu sein und Warnzeichen wie leichte Ekzeme, beginnender Juckreiz, Stuhlgangsprobleme, Unruhe, später anhaltenden Schnupfen, Husten bei Belastung (z.B. beim Lachen, Weinen, Schreien) ernst zu nehmen und sie in Ruhe mit dem Kinderallergologen zu besprechen. Die beste Chance, hochgradiges Asthma bei Laura zu vermeiden, liegt in der rechtzeitigen Behandlung der frühkindlichen Allergieerkrankungen wie zum Beispiel der Nahrungsmittelallergie des Säuglings oder des Heuschnupfens im Kindergartenalter.
  
 
 
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